Der Arbeitsvertrag

Rechtliche Sicherheit für ArbeitgeberInnen und ArbeitnehmerInnen

Ein Arbeitsvertrag wird zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer geschlossen. In ihm werden die Rechte und Pflichten der beiden Parteien geregelt. Im Wesentlichen geht es dabei um die zu leistende Arbeit seitens des Arbeitnehmers und des zu zahlenden Arbeitsentgelts durch den Arbeitgeber.

Aber, was muss ein Arbeitsvertrag alles enthalten? Was ist sinnvoll, womit erhalten beide Parteien Rechtssicherheit?

Anwalt für Arbeitsrecht Richard Rummel

Oft fragen sich Arbeitnehmer: Soll ich wirklich meinen Arbeitsvertrag durch einen Fachanwalt prüfen lassen, lohnt sich das und wenn ja, warum?

Die einfache Antwort auf diese Frage ist: Ja, einen Arbeitsvertrag prüfen zu lassen ist immer eine gute Idee. Denn: Es geht um Ihr Geld und Ihr Leben. Mit der Prüfung durch einen Fachanwalt wissen Sie, dass Ihre Interessen beim Vertragsabschluss gewahrt werden. Vermeiden Sie unnötige nervliche Belastungen und finanzielle Nachteile und lassen Ihren Vertrag prüfen und optimieren.
Zögern Sie daher nicht und vereinbaren Sie einen Termin mit mir. Als Fachanwalt für Arbeitsrecht unterstütze ich Sie schnell, unkompliziert und effektiv in allen Fragen zu Ihrem Arbeitsvertrag.

Auch als Arbeitgeber ist Rechtssicherheit bei Arbeitsverträgen wichtig.

Sparen Sie sich und Ihrem Unternehmen unnötige Auseinandersetzung bis hin zu Rechtsstreitigkeiten, in dem Sie Arbeitsverträge vorab von einem Experten prüfen oder entwerfen lassen.

Durch einen Ihrem Betrieb angepassten Arbeitsvertrag vermeiden Sie zukünftige Auseinandersetzungen. Ich helfe Ihnen dabei, Vertragsinhalte wie Probezeit, Arbeitszeit, Arbeitszeiterfassung, Home-Office-Regelungen, Überstunden, Kündigungsfristen, Befristung, Nebentätigkeiten, Urlaub, Sonderzahlungen und vieles mehr vertraglich genau und rechtssicher zu gestalten.

Ich erstelle Ihnen kompetent und zuverlässig neue Verträge. Ich prüfe für Sie Vertragsentwürfe sowie bestehende Verträge.

 

Wir klären Ihre Fragen zum Thema Arbeitsvertrag

Welchen Inhalt braucht ein Arbeitsvertrag unbedingt? Wann ist ein Arbeitsvertrag rechtskräftig?

Unabhängig davon, ob Arbeitgeber oder Arbeitnehmer, ein rechtsgültiger Arbeitsvertrag hat einige zwingende Inhaltspunkte. Diese werden durch das Nachweisgesetz geregelt.
Die Nachweispflicht (geregelt in § 2 des NachwG) liegt beim Arbeitgeber. Er muss spätestens einen Monat nach dem vereinbarten Beginn des Arbeitsverhältnisses den Inhalt desselbigen schriftlich niederlegen.

Anwalt für Arbeitsverträge
Rechtsanwalt bei Aufhebungs- und Abwicklungsverträgen

Dabei gibt es Inhaltspunkte, die jeder Arbeitsvertrag enthalten muss:

  • Name und die Anschrift der Vertragsparteien
  • Zeitpunkt des Beginns des Arbeitsverhältnisses
  • bei Befristungen: die vorhersehbare Dauer des Arbeitsverhältnisses
  • Arbeitsort(e)
  • Beschreibung der zu leistenden Tätigkeiten
  • Zusammensetzung und die Höhe des Arbeitsentgelts mit sämtlichen Bestandteilen und deren Fälligkeit
  • Arbeitszeit
  • Dauer des Erholungsurlaubs
  • Kündigungsfristen
  • Hinweis auf anwendbare Tarifverträge, Betriebs- oder Dienstvereinbarungen

Aber: Ich habe mündlich einen Arbeitsvertrag geschlossen bzw. eine Zusage erhalten. Ist der Vertrag rechtkräftig und bindend?

Arbeitsverträge unterliegen der Formfreiheit. Daher sind mündliche Verträge generell bindend. Dies gilt auch für eine Willenserklärung durch schlüssiges Verhalten. D.h., treten Sie eine Arbeit an, erbringen Leistungen und diese werden vom Arbeitgeber entgegengenommen, handelt es sich um eine solche Willenserklärung. Nur befristete Arbeitsverträge müssen vor Beginn beidseitig schriftlich unterzeichnet sein.

Für Arbeitgeber gilt: Kommen Sie immer der Nachweispflicht nach und bleiben Sie damit rechtssicher. Vermeiden Sie Unklarheiten, Streitigkeiten und damit auch Kosten. Zwar müssen Sie Aushilfen, die weniger als einen Monat bei Ihnen arbeiten, keinen Nachweis aushändigen (§ 1 NachwG), aber auch hier empfiehlt sich immer eine schriftliche Vereinbarung aus Gründen der Nachweisbarkeit.
Für Arbeitnehmer gilt: Verlangen Sie immer einen Arbeitsvertrag. Die Nachweispflicht regelt diesen Anspruch für Sie.

Wichtige Ausnahme:
Befristungen sind mündlich unwirksam. Ein befristeter Arbeitsvertrag muss immer schriftlich erfolgen. (§ 14 Abs. 4 Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG)), ansonsten gilt der Vertrag als unbefristet abgeschlossen

Rechtsanwalt bei Kündigung
Überprüfung von Arbeitszeugnis durch Anwalt

Mein Arbeitsvertrag ist befristet. Ist das rechtens?

Eine Befristung ist immer ein guter Grund, einen Arbeitsvertrag prüfen zu lassen. Geregelt wird dies entweder durch das Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) oder im Bereich der Wissenschaft oftmals durch das Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG). Enthält Ihr Vertrag eine Befristung, ist es wichtig zu klären, ob der Vertrag einen wirksamen Sachgrund im Sinne des § 14 Abs. 1 TzBfG enthält oder ohne Sachgrund maximal für 2 Jahre (mit max. dreimaliger Verlängerung) abgeschlossen werden konnte. Eine Prüfung hilft Ihnen zu vermeiden, dass das Arbeitsverhältnis unberechtigt vorzeitig endet. Sie hilft auch zu klären, ob bei unwirksamer Befristung ein Anspruch auf Feststellung eines Anspruchs auf einen unbefristeten Arbeitsvertrag besteht.

Für Arbeitgeber gilt: Bei Befristungen ist es wichtig, dass der Sachgrund, genau definiert ist. . Stellen Sie mittels einer fachanwaltlichen Beratung sicher, dass die Befristung rechtskonform ist und vermeiden Sie damit Rechtstreitigkeiten und hohe Kosten. Im Zweifel kontaktieren Sie mich sofort und ich gebe Ihnen umgehend eine Einschätzung.

Mein Vertrag enthält keine Probezeit. Kann das sein?

Ja, das kann sein, ist aber sehr ungewöhnlich. Die Probezeit dient dazu, dass beide Vertragsparteien prüfen können, ob ein Arbeitsverhältnis sinnvoll ist. Da während einer Probezeit (längstens für 6 Monate) für beide Parteien die kurze Kündigungsfrist von zwei Wochen gilt, ist dies eigentlich für beide Vertragsparteien empfehlenswert.
Problematisch für Arbeitnehmer ist, wenn es sich um ein sog „Probearbeitsverhältnis“ handelt, da ein solches befristet zur Probe für maximal 6 Monate abgeschlossen werden kann und dann automatisch ohne Kündigung endet. Auch Schwangere und Schwerbehinderte haben hier keinen Kündigungsschutz. Auch hier empfiehlt es sich dringen, durch eine Prüfung Ihres Vertrags nachteilige Klauseln zu finden.

Arbeitsrecht Anwalt für Betriebsvereinbarungen
Rechtsanwalt für Massenentlassungen

Mein Arbeitgeber hat nachträglich Änderungen in meinen Vertrag vorgenommen, darf er das?

Nein, das darf er nicht. Denn es gilt: pacta sunt servanda. Verträge sind einzuhalten und das gilt natürlich auch für einen Arbeitsvertrag und die beiden Vertragsparteien.
Ein Arbeitsvertrag ist aber natürlich änderbar, wenn beide Seiten einverstanden sind. Dies geschieht durch Nachtrag oder Neufassung. Hier sollten Sie als Arbeitnehmer unbedingt prüfen lassen, ob sich der Vertrag zu Ihren Ungunsten verändert. Zudem achte ich als Fachanwalt darauf, dass zum Beispiel klargestellt sein muss, welche Klauseln geändert werden und welche ausdrücklich fortbestehen sollen. Insbesondere, wenn die Vertragsänderung mit einer Frist zur Unterschreibung unterbreitet wird, ist schnelle Hilfe erforderlich.

Ich habe die Kündigung erhalten, was soll ich tun?

Jede Kündigung ist ein Grund, möglichst schnell einen Fachanwalt für Arbeitsrecht zu kontaktieren. Stichwort: Kündigungsschutzklage. Hier gilt es unbedingt, Fristen zu beachten. In allen Fragen der Kündigung berate Sie kompetent und mit langjähriger Erfahrung.
Kontakt aufnehmen

Für Arbeitgeber verhält es sich nicht anders. Wenn Sie rechtssicher eine Kündigung aussprechen wollen, sollten Sie sich unbedingt anwaltlich beraten lassen, sowohl wegen der Wirksamkeit der Kündigungsgründe als auch in Bezug auf die korrekte Zustellung der KündigungSonst kommt es schnell zu vermeidbaren und teuren Rechtsstreitigkeiten.
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